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Conclusions & Recommendations zur Heidelberger Konferenz 2013
„Internationale Unterhaltsrealisierung in der EU und weltweit”

Vom 5. bis 8. März 2013 haben sich über 230 Fachleute aller mit Unterhalt befassten Akteursgruppen aus 43 Ländern rund um die Welt in Heidelberg eingefunden: Richter/innen, Anwält/inn/en, Behörden- und Regierungsvertreter/innen, Professor/inn/en, Vertreter/innen der Privatwirtschaft etc.

Als Teilnehmende der Heidelberger Konferenz 2013 haben sie das Unterhaltsrecht aus internationaler, rechtlicher, soziologischer, ethischer, sozialer- und sozialpolitischer Perspektive beleuchtet und diskutiert. Sie haben Rechtsfragen zur Europäischen Unterhaltsverordnung Nr. 4/2009, zum Haager Unterhaltsübereinkommen und zum Haager Unterhaltsprotokoll 2007 vertieft erörtert, sich den international-privatrechtlichen und den praktischen Fragen der grenzüberschreitenden Unterhaltsrealisierung gewidmet und sich rege über die jeweiligen nationalen Unterhaltssysteme ausgetauscht.

Die Freude am Miteinander und am lebhaften Austausch zum gemeinsamen Thema Unterhalt hat die Atmosphäre der gesamten Konferenz bestimmt. Die Debatten haben auch im Anschluss an die Konferenz Fortsetzung gefunden:

Die Konferenzteilnehmer/innen und die Projektpartner haben eifrig zusammengewirkt und ein Papier erarbeitet, in dem sie zum einen Anregungen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Rechtsverkehrs sowie dessen internationaler Instrumente – der Europäischen Unterhaltsverordnung Nr. 4/2009 und des Haager Unterhaltsübereinkommens – vorstellen. Zum anderen sprechen sie darin Empfehlungen für künftige Schritte auf dem Weg zu einer weltweiten Gemeinschaft der internationalen Unterhaltsrealisierung aus.

Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen – Conclusions & Recommendations – der Teilnehmenden der Heidelberger Konferenz 2013 können so als Startschuss für die weltweite Vernetzung all derer betrachtet werden, die sich der globalen Gemeinschaft des Unterhaltsrechts zugehörig fühlen und beteiligen wollen. Machen Sie mit!

Conclusions & Recommendations zur Heidelberger Konferenz 2013

 

Im Namen aller Partner Dr. Thomas Meysen Fachlicher Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V.